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Im Sudan sind die Gegensätze zwischen Nord und Süd groß. Verschärft wird die Situation durch den bereits seit 1954 wütenden Bürgerkrieg zwischen der autoritären, islamistischen Regierung im Norden und verschiedenen Rebellengruppierungen im Süden.

Laut Amnesty International wurden während des Bürgerkriegs kontinuierlich und in großem Umfang Menschenrechte verletzt. Der Krieg um die neuen Ölfelder im Süden hat die Situation zusätzlich verschlimmert.

Am 9. Januar 2005 wurde ein Friedensvertrag unterzeichnet.
Am 9. Januar 2011 gab es ein Referendum, bei dem etwa 99 % der Bevölkerung im Südsudan für die Unabhängigkeit stimmte.
Seit dem 9. Juli 2011 ist der Südsudan unabhängig. Allerdings ist der genaue Grenzverlauf zwischen der Republik Sudan und der Republik Südsudan noch umstritten.

Sudanesischen Wissenschaftlern zufolge wurden Sklaverei und Sklavenhandel im Sudan 1986 offiziell als Repressionsmaßnahme und Teil der Kriegsführung im West- und vor allem Südsudan wieder eingeführt. Die sudanesische Regierung ist darüber informiert, aber die Sklavenhändler sind Verbündete der Regierung, die nicht genug Geld für ein stehendes Heer hat.
Kindersklaven werden oft weiterverkauft, und es gibt Berichte über Misshandlung. Verzweifelte Eltern in sudanesischen Flüchtlingslagern verkaufen ihre Kinder als Sklaven an sudanesische Araber.

Überleben

In diesen Ländern bilden Frauen das Rückgrat der Familie. Ihren Schultern werden alle schweren Arbeiten aufgebürdet. Der Anblick dieser Frauen, die sich jeden Morgen auf die Suche nach Arbeit begeben, ist schwer zu ertragen. Die katastrophalen Wetterbedingungen und die kargen Mahlzeiten sind ein idealer Nährboden für Krankheiten. Da die Menschen kein Geld haben, um Medikamente zu kaufen, sind die Sterbezahlen hoch.

In Ländern wie dem Sudan und Südsudan, wo Frauen aufgrund mangelnder Ausbildung keine Möglichkeiten haben, um selbständig zu arbeiten, ist Überleben ein Problem. Die meisten dieser Frauen brechen die Schule vorzeitig ab, da sie schon frühzeitig heiraten. Daher ist es sehr wichtig, dass diese Mädchen und Frauen bei der Verarbeitung ihrer Traumata unterstützt werden, aber auch bei der Friedensarbeit und der Versöhnung.

Ausbildung für Frauen

Die passende Betreuung und Ausbildung soll diese Frauen in die Lage versetzen, ihre Familie zu versorgen und ihre Kinder aufzuziehen, um ihnen so eine bessere Zukunft zu sichern. Aus diesen Gründen sind kleine Projekte bedeutsam, damit sie für ihren täglichen Bedarf sorgen können, z.B.:
– Herstellung von Halsketten, Armbändern, Ohrringen
– Herstellung von Besen und Bürsten
– Besticken und Nähen von Laken, Decken, Tischdecken und Strickereien

Sie können:


für ein soziales Projekt spenden: IBAN: BE11 4176 0100 0148 und BIC: KREDBEBB
(Hilfe und Hoffnung V.o.G. – mit Steuerbescheinigung ab € 40,00 in belgien und €120,00 in Luxemburg). Diejenigen, die im Laufe des Jahres € 40,00 / €120,00 oder mehr spenden für ein soziales Projekt, bekommen das nächste Jahr automatisch eine Steuerbescheinigung.

Spenden

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